Wo die Alte Lauter in den Rhein fließt, führt die Grenze zu Frankreich den Rhein aufwärts bis nach Basel bzw. Weil am Rhein. Von meinem Hotel in Neuburg am Rhein war es nur ein Katzensprung zur Rheinfähre oberhalb von Lauterbourg. Über Au am Rhein führte der Rhein-Radweg, meist auf dem Deich oder durch Poldergebiete, Richtung Süden.
Ein kleiner Abstecher nach Rastatt zum Rastatter Schloß war Pflichtprogramm.

Wer kann sich noch an meinen Reisebericht vom Oder-Neiße-Radweg erinnern ? Es ist schon etwas her, aber heute musste ich oft an die Tour denken. Dort sehr einsam, unberührte Natur und fast aussterbende und dennoch beeindruckende Städte. Hier am Rhein hat der Mensch vielmehr in die Natur eingegriffen. Fährt man auf dem Deich, kann einem Angst und Bange werden. Der Wasserstand ist locker einige Meter höher als das Hinterland. Der Rhein hat wenig Platz, sich auszubreiten.
Kurz bevor die ersten Industriebauten von Srasbourg auftauchen, bekam ich meinen ersten kräftigen Regenguss ab. Zehn km in Regenzeug reichten mir! In Kehl wurde nicht lange gesucht sondern das nächst beste Hotel (wie immer lieber etwas außerhalb) in Kork angesteuert. Hotel Hirsch ist ein Volltreffer !
Hi Andreas,
Du bist ja echt schnell! Pass auf, dass der Rhein Dich nicht mitreißt, wir waren vor 2 Wochen dort, in der Nähe von Rastatt und dieser Fluß ist so voll und hat eine unglaubliche Strömung. Wirst Du heute beim Behringer eine Weinprobe machen? Ist ja nicht mehr weit von Kehl. Ich wünsche Dir eine schöne und trockene Etappe! Bis nächste Woche.
Liebe Grüße
Jutta