Grenze für Esel 

Es ist soweit. Nach rund 5 Stunden entspannter Fahrt bin ich am westlichsten Zipfel Deutschlands, in Selfkant,  angekommen. Von hier geht es morgen los Richtung Osten. 

Der westlichste Punkt liegt übrigens genau in der Mitte eines Baches (siehe Foto). Der Grenzverlauf war durch die Kriegswirren bis 1963 ein ganz anderer. Erst dann einigte man sich auf die heutige Grenze (gegen Zahlung von 280 Mio. DM an die Niederlande). 

Die sich seit jeher gut verstehenden Bewohnern diesseits und jenseits der Grenze war der Grenzverlauf egal. Sie nutzten die Vorteile beider Staaten. Noch bis zum letzten Tag wurde geschmuggelt was das Zeug hielt. So schickten die Selfkanter dann, bei Öffnung der neuen Grenze, selbstironisch als ersten Passanten einen Esel über die Grenze 😉 

   
    
 

Ein Gedanke zu „Grenze für Esel 

  1. Herzlichen Glückwunsch, lieber Andreas.
    Wo nimmst Du nur diese Kraft her, jeden Tag in den Sattel zu steigen und Dein gestecktes Ziel trotz widrigster Umstände zu erreichen ?
    Ist es Dein Wikingerblut, das abendliche Met, oder läßt Du Dich doch von einem Trecker oder Trabbi ziehen?

    Chapeau,
    Dein Schwager Reinhard.

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