Kaum bin ich hier auf „Sendung“, schon erinnert mich meine Schwägerin Jutta mit ihrem Kommentar daran, dass ich nicht auf der Flucht bin. Genau aus diesem Grund bin ich heute nicht im Breisgau beim Weingut Behringer gelandet, sondern bei Familie Gnacke im beschaulichen Ottenheim/ Schwanau. Ich trete also auf die Bremse, sonst bin ich schneller als der Rhein fließt, zwar in die falsche Richtung, aber egal 😉 (die Strömung ist wirklich beeindruckend).
Von Kork (Kehl am Rhein) startete ich heute ganz gemächlich erst gegen 10 Uhr. Mein Ziel war zunächst das Gebäude des Europaparlaments in Straßburg, also ab über den Rhein, durch den „Garten der zwei
Flüsse“, das Hafengebiet und dann Richtung Zentrum. Das Europaparlament liegt, neben weiteren Glaspalästen der europäischen Staaten, in einem eigenen Stadtteil. Über hübsch oder nicht kann man streiten, auf jeden Fall ist es nicht zu übersehen. Nachdem ich an einer Kreuzung von einem „Kaskopf“ mit Lastenfahrrad auf französisch angesprochen wurde und er mir versicherte, nach einer Flasche Champagner würde man jede Sprache sprechen (kann ich bestätigen! Das Gespräch dauerte etwas länger, die Wiedergabe würde hier den Rahmen sprengen), fand ich mich irgendwann wieder in Kehl am Rhein.
Ich trödelte mich dann nach Ottenheim.
Da ich früh dran war, ging ich, nach der obligatorischen Dusche, zu Fuß (!) zum örtlichen Reit-und-Fahrverein und gönnte mir einen leckeren Straßburger Wurstsalat mit Bier. Warum ich auf dem Rückweg in die Aufstiegsfeier vom FC Ottenheim geraten bin…
Auf jeden Fall weiß ich jetzt, wie Weizenbier mit Cola schmeckt (und wie Aufsteiger feiern 😉).

Bis demnächst und danke an alle Kommentatoren ! 👍
P.S. Ein Foto noch, meinem Vermieter versprochen! Der Kirche in Ottenheim fehlte die Kirchturmspitze, wie es sich eigentlich für eine Kirche gehört. Kurzerhand hat sich eine Initiative gebildet und das nötige Geld aufgetrieben. Nun wird fleißig gebaut !










Hallo Andreas,
der Champagner und der Wurstsalat hat Dich wohl voll in die falsche Richtung geführt.
Statt in dem unbekannten Kaff badische Freizeitkicker, Knochenbrecher und Blutgrätscher zu bewundern hättest Du nach Norden abbiegen müssen nach Karlsruhe und dort den Aufstieg des KSC feiern dürfen. Da hast Du was verpasst.
Aber seisdrum. Im Südwesten ist es ja sowieso wärmer. Bis zu 25 Grad.
Weiterhin gemächliches Radeln,
Dein Schwager Reinhard