Alle Beiträge von Andreas Graubner

Fulda, Werra & Thüringer Bratwurst

Diese Seite ist jetzt eine Baustelle. Entweder überschattet die oberhalb von Eisenach liegende Wartburg alles was mit WLAN bewegt wird, oder die Wetterverhältnisse haben ganze Arbeit geleistet. Daher nur kurz: 


Thüringen ist das dritte Bundesland auf meiner Tour 

Flüsse und alte Bahnstrecken sind mir die liebsten. Heute hat mich die Fulda und später die Werra begleitet. Dazu kräftiger Rückenwind und es lief wie geschnitten Brot 😉 Das Ganze natürlich mit Schnee, Hagel und Sonne und dann wieder von vorne. Zum Glück sind die Schneemassen ausgeblieben. 

Scho-Ka-Kola an der Fulda 😉

Sonnenmoment 

(Mehr geht heute nicht) 

Moin, vom Frühstückstisch im City-Hotel in Eisenach. Meinen gestrigen Routenverlauf muss ich noch nachtragen. Von Alsfeld fuhr ich nach Niederaula, die Fulda entlang bis nach Bad Hersfeld. Dann ab Richtung Osten zum Werratal, bis fast vor Eisenach. Vorbei am Opelwerk zum Lutherdenkmal in der Stadtmitte. 

Die können noch Autos bauen 😉

Schöner ging nicht…

Nun muss ich mich entscheiden. Die Hälfte der Strecke, rd. 510 km, liegen hinter mir. Ich bin jetzt hier:


Da meine Zeit etwas begrenzt ist, werde ich den „Mittelpunkt Deutschlands“ in Niederdorla nicht ansteuern. Der Umweg würde mich rd.  4 Stunden kosten. Da die Wetterverhältnisse mein Vorhaben ohnehin nicht einfacher machen, werde ich lieber weiter Richtung Osten strampeln. Etwas Anfeuerung könnte ich gebrauchen 😉

Äppelwoi in Alsfeld

Von wegen! Die Hessen haben mich zwar mit Sonnenschein begrüßt… aber dann wurde es kalt! Insofern, Glühwoi ist besser (ein charmant serviertes Weizen und eine sehr leckere heiße Spargelsuppe im Hotel „Zum Schwalbennest“ toppen heute aber alles !). 

Der Reihe nach erzählt. Im Hotel in Bad Laasphe blickte ich beim Frühstück missmutig nach draußen. Oberhalb des Tals lag Schnee auf den Dächern der Häuser. Die Kellnerin sah meinen Blick. „Die Pässe sind aber frei“…. hääää ? Welche Pässe ??? Ich: „Dann ist ja gut, dass ich die Schneeketten zuhause gelassen habe!“ Ich glaube, mein Humor war nicht so ihr Ding. 

Meine begrenzten Qualtäten als „Bergziege“ waren heute nicht gefragt, ein Blick auf die Karte und ich war entspannt. Hier seht ihr den Grund:


Frühling in Kirchhain

Meine Strecke heute: Biedenkopf, Lahntal, Cölbe, Kirchhain, Stadtallendorf und dann Alsfeld ( nach 104 km). 

Auf dem Weg nach Stadtallendorf stieg mir ein angenehmer Duft in die Nase. Pilze konnten es noch nicht sein, war auch zu süß. Aber dann kam die Erleuchtung: 


Erkannt ? 

Nö ? Dann hier: 

https://www.ferrero.de/
Der Pförtner ließ es sich nicht nehmen, mir einen Riegel „Kinderschokolade“ zu überreichen.


Neustadt/ Hessen

Über das Beitragsfoto  muss ich morgen „im Sattel“ mal länger nachdenken. Aber so lange da nicht steht “ Bitte ein Astra“ ist alles gut 😉 Bis morgen und bleibt neugierig. 

P.S. Danke für die netten Kommentare ! 

Sieg & Lahn

Das schlechte Wetter hat auch etwas gutes, fahren, fahren ist die einzige sinnvolle und wärmende Beschäftigung. Die wenigen sonnigen Momente waren wie ein Geschenk. Vormittags sah es noch gut aus.

Die beiden hier saßen bei Windeck auf der Bank und hatten Glück 😉

Auf ihren „Wetterspion“ konnten sie sich verlassen!

Durch das „Siegerland“ ging meine Tour nach Siegen und Netphen (vorbei an der Lahnquelle), durch das Rothaargebirge. Bei 673 m wurde es heftig mit dem Wetter. Guckst du hier:

Zugegeben, ich habe heute mehrfach geflucht. Handy-Akku war irgendwann leer, Autofahrer ohne Gehirn, Umleitung kurz vor meinem Ziel Bad Laasphe. Aber irgendwann ist alles egal. Da freut man sich an den kleinen Dingen.

Für den Botaniker in S. 😉

Mittellandroute

Nachdem meine, schon arg krumm gehende Wirtin mir beim Frühstück erklärt hatte, ihr Mann sei „Warmesser“ gewesen, wusste ich Bescheid. Er war nicht so für Schnittchen, eher für dampfendes auf dem Teller. Nicht zu verwechseln mit „Warmduscher“. 😉

Auf jeden Fall konnte ich mir Brot schmieren, in Folie einpacken, zwei hart gekochte Eier dazu, und dann ging es in die Kälte. 


Regentag (Blues)

Meine Wetter App hatte vorhergesagt, bis 10 Uhr Regen. Hat gepasst. Bei 7 Grad wurde kräftig gestrampelt, Brühl war schnell erreicht. Vorbei an Schloss Falkenlust…


brachte  mich die Rheinfähre bei Wesseling auf die andere Seite nach Lülsdorf. Die nächsten Stationen waren Niederkassel und unsere alte Hauptstadt Bonn. Dann, als es weg vom Rhein ging, war ich auf der sog. „Mittellandroute“. Sie wird mich in den nächsten Tagen kennenlernen, oder ich sie 😉

Nach Siegburg, die Sieg entlang, und Hennef erreichte ich nach 89 km Eitorf. Das reicht für Samstag, oder ? Liebe Grüße und bis morgen. 

Rheinbrücke bei Bonn
Hier möchte man wohnen…

Ein Hauch von Waterkant…

Erftstadt

Am ersten Tag den Rhein erreichen, so war mein Plan. Nach 107 km landete ich immerhin in Erftstadt, den Rhein kann man riechen. Jedenfalls mit sehr guter Nase und bei Ostwind 😉

Heute früh habe ich mich noch vergewissert, dass mein Wagen gut versteckt im Hinterhof steht und ich hoffe, er steht dort in 10 Tagen immernoch. Zwei Spiegeleier zum Frühstück, Gepäck verstaut…. und aufgesessen. Das geht zum Glück schon alles wie im Schlaf. 

Die Tour war heute ohne wirkliche Höhepunkte. Wetter grenzwertig (10 Grad, bewölkt), die Ortschaften eher langweilig. Oder sind meine Augen aus der Übung ? Vom Westzipfel ging es auf dem „zwei-Länder-Weg“ zunächst Richtung Süd-Ost über Gangelt, Alsdorf und Aldenhofen nach Jülich (rechts das Forschungszentrum). Vorbei am Tageabbaugebiet Hambach dann weiter nach Niederzier und Düren. Endlich Richtung Osten, nach Erftstadt war es dann nicht mehr weit. 

Nun sitze ich hier bei Pizza und Weizenbier und tippe, WLAN ist in meiner heutigen Behausung leider Fehlanzeige. 

Immer mit der Ruhe…

  Früher Zechenlärm, heute Museumsruhe…

  Mich haut ihr nicht um !

  Aber um 8.30 gibt’s Brötchen vom Bäcker ! 

Grenze für Esel 

Es ist soweit. Nach rund 5 Stunden entspannter Fahrt bin ich am westlichsten Zipfel Deutschlands, in Selfkant,  angekommen. Von hier geht es morgen los Richtung Osten. 

Der westlichste Punkt liegt übrigens genau in der Mitte eines Baches (siehe Foto). Der Grenzverlauf war durch die Kriegswirren bis 1963 ein ganz anderer. Erst dann einigte man sich auf die heutige Grenze (gegen Zahlung von 280 Mio. DM an die Niederlande). 

Die sich seit jeher gut verstehenden Bewohnern diesseits und jenseits der Grenze war der Grenzverlauf egal. Sie nutzten die Vorteile beider Staaten. Noch bis zum letzten Tag wurde geschmuggelt was das Zeug hielt. So schickten die Selfkanter dann, bei Öffnung der neuen Grenze, selbstironisch als ersten Passanten einen Esel über die Grenze 😉 

   
    
 

Ab durch die Mitte…

Der allgemeinen Bedeutung der Redensart wollte ich damit nicht nachkommen. Ich verschwinde zwar, gedenke aber durchaus zurück in unser schönes Wentorf zu kommen 😉

On the road again ...
On the road again …

 

Nein, ab durch die Mitte bedeutet, morgen starte ich zu einer Tour (von West nach Ost) durch den geografischeren Mittelpunkt Deutschlands. Ganz genau, der Mittelpunkt zwischen den jeweils äussersten Breiten und Längengraden:  51°35′26″ Nord und 10°06′22” Ost, beim kleinen Ort Niederdorla in der Nähe von Mühlhausen/Thüringen.

Bleibt neugierig! Iich melde mich vom Startpunkt in Selfkant an der holländischen Grenze.

Moin, kleiner Mann !

opa

Wir kennen uns zwar noch nicht persönlich, trotzdem, meine volle Aufmerksamkeit ist
dir jetzt schon sicher. Ich wünsche dir ganz viel Glück in deinem Leben!

Du hast es aber auch wirklich spannend gemacht. Vor lauter Aufregung habe ich letzte Nacht kaum geschlafen. Dabei werde ich doch nur Opa!

Nun gut, du bist der Chef. Lass dir ruhig Zeit, es ist eh noch etwas hin bis zu
unserer ersten gemeinsamen Fahrradtour 😉

Wentorfer „Jung-Gemüse“

Pünktlich zum Jahresende hat Wentorf zwei „junge“ Mitbürger mehr. Die Ummeldung im Rathaus (auch hier zieht man eine Nummer vorher, ich hatte Nr. 9. Die Nummern 1-8 waren offenbar am Vortag da) verlief reibungslos und die  Anmeldebestätigung „vons Amt“ ist archiviert. Hat also alles seine Ordnung. ;-))

Der Umzugsstress ließ keine Wehmut aufkommen, wie war das noch ? Alles hat seine Zeit! Mehr Zeit, um alles wieder zu finden in den zahlreichenden Umzugskartons, wäre hilfreich.

So, ich muss mal wieder. Bleibt gesund, habt ein schönes Weihnachtsfest und dann rüber ins nächste Jahr.

 

 

 
Navi-Engel

Schöne Adventszeit !

RadelweihnachtMoin aus dem Norden!

Immerhin ist mein „Radel-Gigant“  unermüdlich unterwegs, zwar nur im Kreis und mit einem Höllenlärm, aber er bewegt sich auf Knopfdruck (man beachte seinen Mitfahrer).

Im wirklichen Leben dient  mein Rad im Moment eher  als Einkaufsshopper.

In diesem Jahr hatten wir ausserdem am 21. November den ersten Schnee, also auch wettertechnisch nicht wirklich Radel-Wetter.

Zu meiner weiteren Entschuldigung darf ich anmerken, es gibt für uns zur Zeit wichtigeres. Die Verlagerung des Lebensmittelpunktes vom Kreis Stormarn ins Lauenburgische (ganz genau, Wentorf, guckst du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Wentorf_bei_Hamburg ) ist nicht mal eben zwischendurch geplant, organisiert und umgesetzt.  Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels.  Am 15. Dezember steht der Möbelwagen vor der Tür !

Bis Weinachten ist dann hoffentlich alles in trockenen Tüchern und wir können uns bis März nächsten Jahres ganz in Ruhe auf unser Enkelkind vorbereiten 😉

Habt eine schöne Zeit !

Weinachten