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Vor der Abfahrt noch einen langen Plausch mit dem Seniorchef des Hotels (das älteste Hotel am Platz etc.), dann, bei bedrohlich aussehendem Himmel, Start in Richtung Carolinensiel. Da der Motor meines e-Bikes kaum noch seinen Beitrag leisten konnte, habe ich ihn ignoriert. Solange der Wind nicht von vorne kam, kein Problem. Gegen Mittag drehte er auf Süd-West , Wind von vorn, Schiet ! Dazu Regen vom feinsten. Die 150 kg mussten aber bewegt werden, egal wie. Kenner der Nordseeküste wissen wovon ich spreche.
Beim umfahren des Marinestützpunktes von Wilhelmshaven passierte es dann. Scharfe Linkskurve im Wald, nasser Untergrund vom Dauerregen, zu hohes Tempo und eine Sekunde Unaufmerksamkeit. Der Fahrer und das Rad gingen, bzw. flogen getrennte Wege. Ergebnis: abgebrochene Klingel (die war eh zu leise), aufgeschlagene Knie und geprellte Hand vom abstützen. Aufrappeln, sortieren und alles kontrollieren, Wundversorgung und es ging weiter. Aber etwas langsamer.
Auf den letzten 20 km hinterm Deich, mit Kaffeepause im idyllischen Hooksiel, war mir der Regen dann irgendwann egal. Die unzähligen Schafe waren da voll und ganz meiner Meinung.
Durchnässt bis auf die Haut (meine Ausrüstung für Regenwetter ist verbesserungswürdig) kam ich gegen 17 Uhr in Carolinensiel an. Bei der Auswahl meines Quartiers hätte ich wählerischer sein sollen (siehe oben), Hauptsache heiß duschen nach den 91 km Ostfriesland pur.








Hallo Andreas, das klingt ja nach einer Abenteuerreise. Bin gespannt, wann du diese fortsetzen wirst…
Hallo Sina,
die Ostfriesen hatten ihre Chance 😉 Jetzt müssen sie eben etwas warten und für besseres Wetter sorgen. Anfang Juni sind erstmal die Bayern an der Reihe !